Nach einer Desinfektion folgt die Freigabemessung. Erst dann darf die Wohnung wieder betreten werden. Dieser Grundsatz gilt nicht nur bei der Desinfektion nach Todesfall, sondern bei jeder Wohnungsdesinfektion, bei der biologische Gefahrstoffe im Spiel sind - sei es durch Schimmelbefall, Ungeziefer oder Verwahrlosung.
Schimmel ist kein Schönheitsfehler. Er ist ein Gefahrstoff, der Mykotoxine freisetzt und Atemwegserkrankungen auslösen kann. Ähnliches gilt für Wohnungen, in denen Tiere in großer Zahl gehalten wurden oder in denen ein Todesfall erst nach Tagen oder Wochen entdeckt wurde. In solchen Fällen reicht eine herkömmliche Reinigung nicht aus: Die Erreger haben sich in Poren, Fugen und Hohlräumen festgesetzt, wo Haushaltsprodukte schlicht nicht wirken. Eine Flächendesinfektion der Wohnung nach RKI-Richtlinien ist dann der einzig fachgerechte Weg.
Groß Flottbek ist ein dicht besiedelter Hamburger Stadtteil mit rund 11.000 Einwohnern, viele davon in Mehrfamilienhäusern aus der Gründerzeit. Solche Gebäude haben oft Altbausubstanz mit saugfähigen Putzschichten und schlecht belüfteten Räumen - ideale Bedingungen für Schimmelwachstum und mikrobiologische Belastungen nach einem Leichenfund.
Wie bei einer Operation beginnt alles mit der Vorbereitung. Vor dem Einsatz steht eine kostenlose Besichtigung, bei der der Kontaminationsgrad bewertet und ein Einsatzprotokoll erstellt wird. Erst danach beginnt die eigentliche Arbeit. Die Mitarbeiter tragen vollständige PSA gemäß BiostoffV: Schutzanzug, FFP3-Atemschutz, chemikalienbeständige Handschuhe.
Das Standardverfahren bei der Desinfektion biologischer Gefahrstoffe ist die Scheuer-Wisch-Desinfektion. Dabei werden Flächen mechanisch bearbeitet und gleichzeitig mit VAH-gelisteten Mitteln behandelt. Das Wirkspektrum dieser Präparate umfasst Bakterien, Viren und Pilze - also alle relevanten Erreger, die nach einem Todesfall oder bei Schimmelbefall auftreten. Um in poröse Materialien einzudringen, werden Penetrationshilfen eingesetzt, die die Einwirkzeit auf bis zu mehrere Stunden verlängern können.
Entkeimung bedeutet hier nicht, dass die Oberfläche nur optisch sauber aussieht. Mikrobiologische Abklatschproben und Luftkeimmessungen nach dem Einsatz belegen den tatsächlichen Erfolg.
Die Kosten beginnen ab 500 € für eine Grunddesinfektion. Haftpflicht- und Gebäudeversicherungen übernehmen diese Ausgaben häufig, insbesondere bei Todesfällen oder Wasserschäden mit Schimmelfolge. Die Entsorgung kontaminierter Materialien wird nach den Vorschriften in Hamburg abgewickelt und separat berechnet. Für eine Terminvereinbarung erreichen Sie uns unter ☎︎ 0800 6003005.
Unter 0800 6003005 erreichen Sie unsere Disponenten — kostenlos, 24 Stunden am Tag. Schildern Sie den Umfang der Wohnungs-Desinfektion in Groß Flottbek und wir erstellen ein unverbindliches Angebot. Alternativ über unser Online-Formular.
Nein. Wir arbeiten in Groß Flottbek grundsätzlich diskret — unbeschriftete Fahrzeuge, neutrale Arbeitskleidung, unauffälliger Transport der Materialien. Von außen ist nicht erkennbar, welche Art von Reinigung durchgeführt wird.
Kontaminierte Materialien werden fachgerecht als Sondermüll entsorgt. Wir arbeiten mit zugelassenen Entsorgungsbetrieben zusammen und dokumentieren die ordnungsgemäße Entsorgung in Groß Flottbek lückenlos.
Ja, wir erstellen grundsätzlich einen kostenfreien Kostenvoranschlag, bevor wir mit der Arbeit beginnen. So wissen Sie vorher, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen. Rufen Sie uns unter 0800 6003005 an oder nutzen Sie das Kontaktformular.
Ja, eine professionelle Desinfektion in Groß Flottbek ist nach schweren Erkrankungen sinnvoll. Wir desinfizieren alle Oberflächen, Sanitärbereiche und auf Wunsch auch Textilien mit zertifizierten Mitteln.
Wir sind für Sie im Einsatz in Othmarschen · Osdorf · Altona · Ottensen · Lurup · Finkenwerder · Altona-Altstadt · Altona-Nord · Stellingen · Eidelstedt · Blankenese · Schenefeld · St. Pauli · Hoheluft-West · Eimsbüttel · Neustadt · Hoheluft-Ost · Rotherbaum · Eppendorf · Harvestehude · Wohnungs-Desinfektion in Hamburg
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