Die folgenden Berichte sind anonymisierte Dokumentationen realer Einsätze. Sie zeigen, wie wir in unterschiedlichen Situationen vorgehen, welche Verfahren zum Einsatz kommen und mit welchem Aufwand Sie rechnen können. Alle Angaben zu Orten und Personen wurden so verändert, dass keine Rückschlüsse auf die Betroffenen möglich sind.
Zusammenfassung: Reinigung einer 62-m²-Wohnung nach einem unentdeckten Todesfall mit ca. 4 Wochen Liegezeit im Hochsommer. Einsatzdauer 4 Arbeitstage. Kosten ca. 3.300 €, vollständig übernommen von der Hausratversicherung des Verstorbenen.
Ausgangslage: Ein alleinstehender Bewohner wurde nach rund vier Wochen in seiner Erdgeschosswohnung aufgefunden. Die Raumtemperaturen lagen über 30 °C. Nach der polizeilichen Freigabe beauftragten die Erben uns mit der vollständigen Reinigung.
Betroffene Fläche: Wohnzimmer (ca. 22 m²) als Hauptkontaminationsbereich, angrenzender Flur (ca. 8 m²) mit sekundärer Kontamination. Gesamte Wohnung (62 m²) geruchlich betroffen.
Maßnahmen:
Dauer: 4 Arbeitstage, verteilt auf 7 Kalendertage (wegen Trocknungs- und Ozonphasen)
Ergebnis: Wohnung geruchsfrei und vollständig desinfiziert übergeben. Der Estrich wurde für die Verlegung eines neuen Bodenbelags vorbereitet. Die Erben erhielten eine vollständige Dokumentation einschließlich Desinfektionsnachweis und Entsorgungsbelegen.
Kostenübernahme: Die Kosten in Höhe von ca. 3.300 € wurden von der Hausratversicherung des Verstorbenen vollständig übernommen.
Zusammenfassung: Reinigung eines Badezimmers (7 m²) und angrenzenden Flurs nach einem Suizid. Keine längere Liegezeit. Einsatzdauer 1 Arbeitstag. Kosten ca. 1.200 €, erstattet über die Wohngebäudeversicherung.
Ausgangslage: Die Angehörigen beauftragten uns nach der polizeilichen Freigabe mit der Reinigung. Die Person war am selben Tag aufgefunden worden. Die Angehörigen wünschten einen schnellstmöglichen Einsatz.
Betroffene Fläche: Badezimmer (ca. 7 m²), vollständig gefliest. Teilkontamination des angrenzenden Flurs (ca. 2 m² Laminatboden).
Maßnahmen:
Dauer: 1 Arbeitstag (10 Arbeitsstunden zuzüglich 24 Stunden Ozon-Einwirkzeit)
Ergebnis: Alle biologischen Spuren vollständig entfernt. Die gefliesten Flächen konnten erhalten werden. Lediglich der Laminatstreifen im Flur musste ersetzt werden.
Kostenübernahme: Die Kosten von ca. 1.200 € wurden von den Angehörigen zunächst selbst getragen und anschließend über die Wohngebäudeversicherung des Vermieters erstattet.
Zusammenfassung: Räumung und Grundreinigung einer stark verwahrlosten 3-Zimmer-Wohnung (78 m²) mit Schimmelbefall und Schädlingsbefall. Einsatzdauer 6 Arbeitstage mit 3–4 Fachkräften. Kosten ca. 6.800 €.
Ausgangslage: Eine Hausverwaltung beauftragte uns nach der Kündigung eines langjährigen Mieters. Die Wohnung war über Jahre mit Hausrat, Verpackungsmaterial und organischen Abfällen befüllt worden. Mehrere Räume waren bis zur Deckenhöhe zugestellt. Massiver Schimmelbefall an den Außenwänden und ausgeprägter Schädlingsbefall (Küchenschaben, Silberfischchen).
Betroffene Fläche: Gesamte Wohnung, 78 m², 3 Zimmer, Küche, Bad, Flur.
Maßnahmen:
Dauer: 6 Arbeitstage mit einem Team von 3–4 Fachkräften
Ergebnis: Wohnung besenrein und desinfiziert übergeben. Estrich freigelegt und reinigungsfähig. Die Hausverwaltung konnte anschließend Maler und Bodenleger für die Neuvermietung beauftragen.
Kostenübernahme: Die Gesamtkosten von ca. 6.800 € wurden von der Hausverwaltung getragen.
Zusammenfassung: Beseitigung von Verwesungsgeruch in einer 48-m²-Wohnung nach unzureichender Erstreinigung durch ein anderes Unternehmen. Liegezeit ca. 10 Tage. Einsatzdauer 2 Arbeitstage zuzüglich 10 Kalendertage für Ozonbehandlung. Kosten ca. 2.200 €.
Ausgangslage: Ein Vermieter kontaktierte uns, nachdem die Grundreinigung durch ein anderes Unternehmen den Verwesungsgeruch nicht beseitigt hatte. Der Geruch war im gesamten Treppenhaus wahrnehmbar. Sichtbare Verunreinigungen waren beseitigt, der Geruch hatte sich jedoch in der Bausubstanz festgesetzt.
Betroffene Fläche: Gesamte Wohnung 48 m² (2 Zimmer, Küche, Bad, Flur).
Maßnahmen:
Dauer: 2 Arbeitstage für die aktiven Maßnahmen, zuzüglich 10 Kalendertage für Ozonbehandlung, Trocknung und Abschlusskontrolle
Ergebnis: Bei der Abschlusskontrolle war kein Verwesungsgeruch mehr wahrnehmbar – weder in der Wohnung noch im Treppenhaus.
Kostenübernahme: Die Kosten von ca. 2.200 € trug der Vermieter.
Zusammenfassung: Komplette Räumung und Grundreinigung einer 55-m²-Wohnung nach dem Tod eines alleinstehenden Mieters. Kein Verwesungsschaden, aber allgemeine Verwahrlosung und starke Nikotinbelastung. Einsatzdauer 2 Arbeitstage. Kosten ca. 2.800 €.
Ausgangslage: Ein privater Vermieter kontaktierte uns, nachdem sein langjähriger Mieter verstorben war. Es lagen keine Angehörigen vor, die Erbschaft war noch nicht geregelt. Die Wohnung war seit dem Todesfall unberührt geblieben: überfüllter Kühlschrank, verschmutzte Sanitäranlagen, stark verrußte Küche durch jahrelanges Rauchen.
Betroffene Fläche: Gesamte Wohnung 55 m² (2 Zimmer, Küche, Bad, Abstellkammer, Flur) sowie ein Kellerabteil (ca. 6 m²).
Maßnahmen:
Dauer: 2 Arbeitstage mit einem Team von 2 Fachkräften
Ergebnis: Wohnung besenrein, desinfiziert und weitgehend geruchsfrei übergeben. Alle Bodenbeläge konnten erhalten werden. Nach einem neuen Wandanstrich war die Wohnung vermietungsfertig.
Kostenübernahme: Die Kosten von ca. 2.800 € trug der Vermieter. Der Betrag wurde als Forderung gegen den Nachlass beim Nachlassgericht angemeldet.

