Wenn ein Mieter verstorben ist, stehen Vermieter vor rechtlichen und praktischen Fragen. Der Todesfall in einer Mietwohnung löst Fragen zur Zuständigkeit, Haftung und Wohnungsauflösung aus.
Stirbt ein Mieter, besteht der Mietvertrag gemäß § 564 BGB mit den Erben fort. Diese treten automatisch in das Mietverhältnis ein, unabhängig davon, ob sie die Wohnung nutzen möchten. Als Vermieter dürfen Sie die Wohnung nicht eigenmächtig betreten, selbst wenn sie versiegelt wurde. Der Zutritt ist erst nach Rücksprache mit den Erben oder einem Nachlasspfleger erlaubt. Erben können das Mietverhältnis mit einer Frist von einem Monat kündigen.
Die Ermittlung der Erben obliegt dem Nachlassgericht. Dieses wird nach dem Tod des Mieters aktiv und prüft, ob ein Testament vorliegt oder gesetzliche Erben existieren. Als Vermieter haben Sie hierauf keinen Einfluss und müssen die Fristen des Gerichts abwarten. Ohne Erben übernimmt ein Nachlasspfleger die Verwaltung des Nachlasses, inklusive der Wohnungsauflösung.
Die Erben tragen die Kosten für Reinigung und Sanierung als Nachlassverbindlichkeit. Häufig lassen sich diese über Hausrat- oder Haftpflichtversicherungen des Verstorbenen abwickeln. Als Vermieter sollten Sie prüfen, ob eine Versicherungsübernahme möglich ist. Ohne Erben oder Versicherung kann das Nachlassgericht Mittel aus dem Nachlass freigeben.
Die Wohnungsauflösung darf erst nach Klärung der Erbschaft erfolgen. Dies übernehmen entweder die Erben oder ein beauftragter Fachbetrieb. Eine fachgerechte Reinigung ist oft notwendig, insbesondere bei Geruchsbelastung. Hier kommen Verfahren wie die Ozonbehandlung (ab 12 €/m²) oder Desinfektion mit VAH-gelisteten Mitteln nach RKI-Richtlinien zum Einsatz.
Vor der Wiedervermietung muss die Wohnung in einen bewohnbaren Zustand versetzt werden. Neben der Grundreinigung (ca. 40 €/h) kann eine Geruchsneutralisation erforderlich sein. Fachbetriebe entsorgen kontaminierte Gegenstände fachgerecht (ca. 40 €/m³) und beachten dabei die Biostoffverordnung (BiostoffV). Eine abschließende Freigabemessung dokumentiert die erfolgreiche Dekontamination.
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