Ohne Schutzausrüstung in eine kontaminierte Wohnung? Das verstößt gegen die BiostoffV. Wer denkt, eine gründliche Haushaltsreinigung reiche nach einem Todesfall aus, irrt sich. Desinfektion nach Todesfall ist ein geregelter Fachprozess - mit definierten Wirkstoffkonzentrationen, Einwirkzeiten und Entsorgungspflichten, die sich aus der BiostoffV und den RKI-Richtlinien ergeben.
Scheuer-Wisch-Desinfektion ist der anerkannte Standard für die Flächendesinfektion in Wohnräumen. Sprühverfahren schaffen das nicht. Nur mechanische Einwirkung kombiniert mit VAH-gelisteten Mitteln - also Präparaten mit nachgewiesenem Wirkspektrum gegen Bakterien, Viren und Pilze - erreicht die geforderte Keimreduktion von mindestens 99,999 Prozent. Wasserstoffperoxid kommt dabei vor allem bei hartnäckiger Sporenbelastung zum Einsatz, etwa nach längerer Liegezeit oder ausgeprägtem Schimmelbefall.
Falls Teppiche, Polstermöbel oder Bodenbeläge durch Körperflüssigkeiten kontaminiert sind, ist eine Materialsanierung unumgänglich. Diese Materialien lassen sich nicht desinfizieren - sie müssen raus. Die Entsorgung erfolgt als Sonderabfall nach gesetzlichen Vorgaben, verpackt und deklariert, nicht einfach in den Restmüll. Nach der Demontage desinfizieren wir den Untergrund und dokumentieren jeden Schritt.
Nach dem Einsatz stellt sich oft die Frage, ob die Wohnung nach einem Todesfall wieder bewohnbar ist. Die Antwort hängt von der Freigabemessung ab. Erst wenn mikrobiologische Kontrollen die Grenzwerte bestätigen, geben wir die Räume frei.
Leichenfund, Verwahrlosung, extreme Tierhaltung, Schimmelbefall - das sind die häufigsten Anlässe. In Ahlem-Badenstedt-Davenstedt, einem Stadtbezirk mit über 33.000 Einwohnern und einem gemischten Wohnungsbestand aus Genossenschaftswohnungen, Reihenhäusern und Altbauten, treffen wir auf sehr unterschiedliche Ausgangssituationen. Davenstedts Terrassenhochhaus aus den 1970er Jahren stellt andere Anforderungen als ein Fachwerkhaus im alten Badenstedter Dorfkern. Für alle diese Einsätze sind Fachkräfte mit PSA-Vollschutz nach BiostoffV erforderlich.
Wir führen zunächst eine kostenlose Besichtigung durch, danach folgt ein verbindliches Angebot. Die Kosten für eine Desinfektion beginnen ab 300 €, abhängig von Fläche, Kontaminationsgrad und Entsorgungsumfang. In vielen Fällen übernimmt die Hausrat- oder Gebäudeversicherung die Kosten - wir klären das für Sie: ☎︎ 0800 6003005.
Rufen Sie unsere kostenlose Beratungshotline 0800 6003005 an — wir sind rund um die Uhr erreichbar, auch an Wochenenden und Feiertagen. Alternativ können Sie uns über das Kontaktformular erreichen. Wir koordinieren den Einsatz in Ahlem-Badenstedt-Davenstedt und Umgebung.
Beauftragen Sie einen Fachbetrieb mit Sachkunde nach IfSG. AST Deutschland verfügt über die notwendigen Qualifikationen und Ausrüstung. Wir dokumentieren jeden Einsatz in Ahlem-Badenstedt-Davenstedt und übergeben die Räume in einem hygienisch einwandfreien Zustand.
Ja, wir erstellen grundsätzlich einen kostenfreien Kostenvoranschlag, bevor wir mit der Arbeit beginnen. So wissen Sie vorher, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen. Rufen Sie uns unter 0800 6003005 an oder nutzen Sie das Kontaktformular.
Ja, AST Deutschland ist bundesweit im Einsatz — auch in Ahlem-Badenstedt-Davenstedt und Umgebung. Wir verfügen über ein Netzwerk erfahrener Fachkräfte in allen Bundesländern.
Ja, unsere professionelle Desinfektion in Ahlem-Badenstedt-Davenstedt beseitigt Bakterien, Viren, Pilze und andere Krankheitserreger zuverlässig. Wir verwenden Mittel, die in der Desinfektionsmittelliste des RKI geführt werden.
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