Altbauten stellen bei der Desinfektion nach Todesfall besondere Anforderungen. Historische Baustoffe wie unbehandeltes Holz, Kalkputz und poröse Ziegel nehmen Flüssigkeiten und Gerüche deutlich stärker auf als moderne Materialien. Während bei glatten Oberflächen eine oberflächliche Behandlung ausreicht, dringen Kontaminationen in Altbauten oft mehrere Millimeter tief ein. Die Behandlung muss daher intensiver erfolgen und längere Einwirkzeiten berücksichtigen.
Rissige Wände und unebene Holzdielen bieten Bakterien und Viren ideale Verstecke. Hepatitis-B-Viren überleben bis zu sieben Tage auf Oberflächen, MRSA-Keime noch deutlich länger. Deshalb verwenden wir die Scheuer-Wisch-Methode statt einfacher Sprühverfahren. VAH-gelistete Mittel mit bakterizider, viruzider und fungizider Wirkung lösen dabei auch eingetrocknete Verunreinigungen aus den Poren. Vor Beginn prüfen wir, wie tief die Substanzen eingedrungen sind — davon hängt ab, ob eine Tiefenreinigung ausreicht oder ein Teilrückbau erforderlich wird.
Das Robert Koch-Institut gibt klare Vorgaben für die Flächenbehandlung vor. Bei porösen Materialien müssen höhere Konzentrationen und längere Einwirkzeiten eingehalten werden als bei glatten Oberflächen. Während Kunststoff nach 15 Minuten behandelt ist, benötigt unbehandeltes Holz oft 60 Minuten oder mehr. Welches Verfahren erforderlich ist, hängt stark vom betroffenen Material und der Kontaminationstiefe ab. Bei extremer Durchfeuchtung des Estrichs ist ein Rückbau bis zum Rohboden notwendig, bevor eine erneute Behandlung erfolgen kann.
Unsere Mitarbeiter tragen Vollschutzanzüge, Atemschutzmasken der Klasse FFP3 und chemikalienresistente Handschuhe gemäß BiostoffV. Nach Abschluss erhalten Sie ein detailliertes Protokoll mit verwendeten Mitteln, Konzentrationen und Einwirkzeiten. Dieses Dokument benötigen Vermieter oft als Nachweis gegenüber Mietern oder Behörden. Die ordnungsgemäße Dokumentation schützt auch vor späteren Haftungsfragen.
Professionelle Wohnungsdesinfektion wird nach Todesfällen sowie bei Schimmelbefall oder extremer Verwahrlosung nötig. Die Kosten beginnen ab ca. 500 € und richten sich nach Raumgröße, Kontaminationsgrad und den betroffenen Materialien. Der Stundensatz liegt bei ca. 40 €. Viele Hausrat- oder Gebäudeversicherungen übernehmen die Sanierungskosten — wir helfen bei der Abwicklung und stellen alle erforderlichen Nachweise zusammen. In Freiberg und ganz Sachsen bieten wir eine kostenlose Besichtigung an. Erreichen Sie uns unter ☎︎ 0800 6003005.
Sie erreichen uns jederzeit unter 0800 6003005 (gebührenfrei). Nach einem kurzen Erstgespräch erstellen wir Ihnen einen individuellen Kostenvoranschlag für Freiberg. Auf Wunsch nutzen Sie auch unser Kontaktformular mit Foto-Upload.
Ja, in Freiberg und der gesamten Region Sachsen stehen wir Ihnen zur Verfügung. Rufen Sie 0800 6003005 an — wir sind rund um die Uhr erreichbar.
Wichtig: Bei polizeilichen Ermittlungen die Freigabe abwarten. Die Kosten können über die Versicherung laufen — wir helfen bei der Abwicklung. Bei Mietwohnungen in Freiberg sollte der Vermieter informiert werden.
Ja, über unser Online-Formular können Sie Ihren Fall beschreiben und Fotos hochladen. Wir melden uns zeitnah mit einem Kostenvoranschlag für Freiberg. Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich.
Ja, wir arbeiten nach den Vorgaben des Robert Koch-Instituts und setzen zertifizierte Desinfektionsmittel ein. Unsere Verfahren entsprechen den geltenden Hygienestandards. Alle Einsätze in Freiberg werden dokumentiert.
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