In ländlichen Gemeinden bleibt ein verstorbener Mieter manchmal wochenlang unentdeckt. In dicht besiedelten Stadtteilen passiert das ebenfalls. Eilbek hat rund 22.000 Einwohner, überwiegend in mehrgeschossigen Nachkriegsbauten - und gerade dort kann ein Todesfall in einer Mietwohnung lange unbemerkt bleiben, weil Nachbarn wenig miteinander sprechen.
Der Mietvertrag endet nicht automatisch mit dem Tod des Mieters. Nach §§ 563-564 BGB geht er auf die Erben über. Der Vermieter darf die Wohnung nicht eigenmächtig betreten - auch nicht, um sich ein Bild vom Zustand zu machen. Wer haftet, wenn ein Mieter verstorben und lange unentdeckt geblieben ist? Die Erben treten in die Pflichten ein, solange sie das Erbe nicht ausgeschlagen haben. Parallel lohnt ein Blick in die Gebäudeversicherung.
Viele Policen decken Verwesungsschäden unter dem Stichwort „Sachschäden durch unvorhergesehene Ereignisse" - allerdings nur dann, wenn der Schaden am Gebäude selbst nachweisbar ist. Befallene Böden, kontaminierte Wände und durchgezogene Gerüche in Deckenbalken gelten häufig als versicherter Gebäudeschaden. Eine Gefährdungsbeurteilung nach BiostoffV ist dabei Pflicht, bevor Reinigungsarbeiten beginnen.
Erst nach Klärung der Erbschaft - oder nach Bestellung eines Nachlasspflegers durch das Nachlassgericht - kann die Wohnungsauflösung beginnen. Die fachgerechte Schadstoffentfrachtung umfasst dann kontaminierte Materialien, Biozid-Behandlung befallener Flächen nach VAH-Liste sowie eine Ozonbehandlung zur Geruchsneutralisation ab 12 €/m². Reinigungsstunden werden mit ca. 40 €/h kalkuliert, Entsorgung mit ca. 40 €/m³. Die Gesamtkosten beginnen bei 500 €.
Routiniert arbeitende Fachbetriebe dokumentieren jeden Schritt mit Fotos und Protokollen. Das ist keine Formalität. Versicherungen und Nachlasspfleger verlangen lückenlose Nachweise, bevor Rechnungen beglichen werden. Innerhalb von zwei Stunden nach der kostenlosen Besichtigung liegt ein prüffähiger Kostenvoranschlag vor. Innerhalb weniger Tage nach Freigabe kann die Sanierung abgeschlossen sein - und die Wohnung steht für die Wiedervermietung bereit, ohne dass das Stigma eines Todesfalls den Mietwert dauerhaft belastet.
Eine mögliche Infektionskette durch biologische Kontamination muss ausgeschlossen sein, bevor neue Mieter einziehen. Die Vorgaben der BiostoffV und DIN-Normen geben hier klare Grenzwerte vor. Die Freigabe nach abgeschlossener Sanierung erfolgt schriftlich.
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Beauftragen Sie einen Fachbetrieb mit Sachkunde nach IfSG. AST Deutschland verfügt über die notwendigen Qualifikationen und Ausrüstung. Wir dokumentieren jeden Einsatz in Eilbek und übergeben die Räume in einem hygienisch einwandfreien Zustand.
Die Haftpflichtversicherung greift in bestimmten Fällen, etwa wenn Schäden an der Mietsache entstanden sind. Häufiger übernimmt die Hausrat- oder Gebäudeversicherung die Kosten in Eilbek. Wir beraten Sie.
Bei einem Todesfall mit polizeilicher Ermittlung muss die Wohnung in Eilbek erst von der Polizei freigegeben werden. Erst danach darf die Reinigung beginnen. Wir beraten Sie dazu gerne unter 0800 6003005.
Ja, wir erstellen grundsätzlich einen kostenfreien Kostenvoranschlag, bevor wir mit der Arbeit beginnen. So wissen Sie vorher, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen. Rufen Sie uns unter 0800 6003005 an oder nutzen Sie das Kontaktformular.
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