Der Bestatter holt den Verstorbenen. Die Spuren in der Wohnung holt niemand ab. Was zurückbleibt, sind Körperflüssigkeiten, kontaminierte Böden und ein Geruch, der sich in Putz, Estrich und Dämmmaterialien festsetzt - oft wochenlang unbemerkt, gerade in Hochhaussiedlungen wie Finkenberg, wo Wohnungen manchmal über Monate niemand betritt.
Beim Leichenfund in einer Wohnung beginnt ein biochemischer Prozess, der sich wie eine stille Ausbreitung verhält. Verwesungsflüssigkeit enthält pathogene Erreger - Clostridioides difficile, MRSA-Stämme, Pilzsporen - und dringt innerhalb weniger Tage durch Laminatfugen in die Trittschalldämmung ein, danach in den Estrich. Nach zwei bis drei Wochen Liegezeit hat die Kontamination mineralische Untergründe erreicht. Wer dann nur die Oberfläche reinigt, löst das Problem nicht. Die Infektionskette bleibt aktiv, der Geruch kehrt zurück.
Selbst reinigen ist keine Option. Ohne Gefährdungsbeurteilung nach BiostoffV, ohne PSA der Kategorie III - FFP3-Atemschutz, flüssigkeitsdichte Schutzanzüge, doppelte Handschuhe gemäß BiostoffV - ist das Risiko einer Infektion real. Angehörige stehen ohnehin unter erheblicher psychischer Belastung. Eine Person verstorben, Wohnung mit Geruchsbelastung: Das ist kein Zustand, den man selbst bewältigen sollte.
Falls eine fortgeschrittene Verwesung vorliegt, umfasst die Sanierung regelmäßig den Rückbau kontaminierter Materialien. Das bedeutet konkret:
Nach Abschluss folgt eine Freigabemessung. Erst dann gilt die Wohnung als saniert. Der gesamte Vorgang - von der kostenlosen Besichtigung bis zur Übergabe - läuft koordiniert mit Bestatter, Polizei und Hausverwaltung, die in solchen Situationen routiniert zusammenarbeiten müssen.
Die Dauer einer Leichenfundortreinigung hängt direkt von der Liegezeit ab. Kurze Liegezeiten bedeuten wenige Stunden Arbeit. Bei fortgeschrittener Verwesung mit Rückbau kalkulieren wir ein bis mehrere Tage. Stundenweise Abrechnung beginnt bei 40 €/h, Entsorgung bei 40 €/m³. Bei unentdecktem Todesfall und nötiger Wohnungssanierung übernimmt häufig die Gebäude- oder Hausratversicherung die Kosten - vorausgesetzt, die Dokumentation ist lückenlos. Zeitnah nach dem Leichenfund zu handeln schützt die Substanz der Immobilie und senkt die Sanierungskosten erheblich.
Wir klären die Kostenübernahme mit Ihrer Versicherung: ☎︎ 0800 6003005.
Rufen Sie unsere kostenlose Beratungshotline 0800 6003005 an — wir sind rund um die Uhr erreichbar, auch an Wochenenden und Feiertagen. Alternativ können Sie uns über das Kontaktformular erreichen. Wir koordinieren den Einsatz in Porz am Rhein und Umgebung.
Nein, einfaches Lüften reicht bei Verwesungsgeruch nicht aus. Die Geruchsmoleküle setzen sich in Wänden, Böden und Möbeln fest. Nur eine professionelle Reinigung mit Ozonbehandlung beseitigt den Geruch in Porz am Rhein dauerhaft.
Ja, unsere Einsatzfahrzeuge sind grundsätzlich unbeschriftet. In Porz am Rhein und überall in Deutschland achten wir darauf, dass weder Fahrzeuge noch Mitarbeiter Rückschlüsse auf die Art des Auftrags zulassen.
Bei einem Todesfall mit polizeilicher Ermittlung muss die Wohnung in Porz am Rhein erst von der Polizei freigegeben werden. Erst danach darf die Reinigung beginnen. Wir beraten Sie dazu gerne unter 0800 6003005.
Ja, wir erstellen grundsätzlich einen kostenfreien Kostenvoranschlag, bevor wir mit der Arbeit beginnen. So wissen Sie vorher, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen. Rufen Sie uns unter 0800 6003005 an oder nutzen Sie das Kontaktformular.
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