Ein unentdeckter Todesfall im Winter bleibt oft wochenlang unbemerkt. Die Kontamination ist trotzdem da. Gerade in einem Stadtteil wie Davenstedt mit rund 10.000 Einwohnern kann es Tage dauern, bis jemand Alarm schlägt. Verwesungsflüssigkeit durchdringt in dieser Zeit Böden, Fugen und poröse Oberflächen. Den Estrich erreicht sie schneller, als man denkt. Wer dann selbst zum Eimer greift, riskiert den Kontakt mit Krankheitserregern, die handelsübliche Mittel nicht abtöten. Das ist kein Einzelfall. Das Team kennt das aus der täglichen Arbeit.
Polizei, Bestatter und Hausverwaltung handeln zuerst. Erst danach kommt die Sanierung. Das ist der richtige Ablauf, und daran orientieren wir uns. Sobald der Raum freigegeben ist, beginnt die Befundaufnahme: Wie lange lag die Person? Welche Flächen sind betroffen? Wie tief hat die Flüssigkeit die Materialien durchdrungen? Diese Fragen bestimmen den Umfang der Arbeiten. Bei einer langen Liegezeit müssen Bodenbeläge, Trittschalldämmung und in manchen Fällen Teile des Estrichs raus. Das ist keine Frage des Aufwands, sondern der Keimbelastung, die im Material steckt.
Wer zahlt die Reinigung nach einem Leichenfund in der Wohnung? Das ist eine der ersten Fragen, die Angehörige oder Vermieter stellen. In vielen Fällen übernimmt die Gebäude- oder Hausratversicherung die Kosten. Wir erstellen dafür eine lückenlose Dokumentation. Ohne saubere Unterlagen läuft bei der Versicherung nichts. Das wissen wir, und deshalb gehört die Dokumentation fest zum Ablauf.
Kontaminierte Materialien werden als infektiöser Abfall nach AS 180103* entsorgt, das kostet ab 40 €/m³. Harte Oberflächen behandeln wir routiniert mit VAH-gelisteten Desinfektionsmitteln in definierter Konzentration und Einwirkzeit. Danach folgt die Geruchsneutralisation: Ozon ab 12 €/m² dringt als Gas in Poren, Hohlräume und Kabelschächte ein, wo es geruchsbildende Moleküle durch Oxidation zersetzt. Die Geruchsbelastung nach einem Todesfall in der Wohnung ist oft das drängendste Problem für Nachbarn und Vermieter. Erst nach einer dokumentierten Freigabemessung geben wir den Raum frei. Die Leichenfundortreinigung beginnt ab 500 €, Arbeitsstunden ab 40 €/h.
Betroffene stehen unter Druck. Entscheidungen müssen schnell fallen, obwohl die Situation alles andere als normal ist. Wir kommen zur kostenlosen Erstaufnahme in die Wohnung, schauen uns die Lage an und nennen Ihnen einen klaren Zeitplan. Die Sanierung nach einem unentdeckten Todesfall braucht keine langen Wartezeiten. Nach der Erstaufnahme erhalten Sie ein verbindliches Angebot mit Zeitplan. ☎︎ 0800 6003005.
Am schnellsten geht es telefonisch: 0800 6003005 (kostenlos, 24h). Wir besprechen Ihre Situation, erstellen einen Kostenvoranschlag und organisieren den Einsatz in Davenstedt. Bei Bedarf sind wir innerhalb weniger Stunden vor Ort.
Nein, Ihre Anwesenheit ist nicht erforderlich. Nach einer Schlüsselübergabe oder Zugangsberechtigung können wir den Einsatz in Davenstedt eigenständig durchführen. Sie erhalten eine Dokumentation der durchgeführten Arbeiten.
In vielen Fällen zahlt die Versicherung — je nach Situation die Hausrat-, Gebäude- oder Haftpflichtversicherung. Wir rechnen auf Wunsch direkt mit der Versicherung ab. Für Davenstedt erhalten Sie einen unverbindlichen Kostenvoranschlag unter 0800 6003005.
Der Aufwand richtet sich nach der Dauer des Leichenfunds und der betroffenen Fläche. Ein kleinerer Einsatz in Davenstedt dauert wenige Stunden, umfangreiche Fälle können 2 bis 3 Tage beanspruchen.
Nein, vor der Polizeifreigabe darf die Wohnung nicht betreten oder verändert werden. Sobald die Freigabe vorliegt, können wir in Davenstedt sofort mit der Reinigung beginnen — auch kurzfristig.
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