Vermieter, die eine Wohnung nach einem Leichenfund selbst reinigen, unterschätzen das Gesundheitsrisiko. Körperflüssigkeiten enthalten Krankheitserreger, die nach der BiostoffV als biologischer Arbeitsstoff der Risikogruppe 2 eingestuft werden. Wer ohne Schutzausrüstung arbeitet, setzt sich einer ernsthaften Aerosolbelastung aus - eingeatmete Partikel aus Verwesungsflüssigkeit können Leptospirose oder Hepatitis übertragen. Das gilt besonders in schlecht belüfteten Räumen.
Gerade in älteren Wohngebäuden mit Holzdielen und freiliegenden Deckenbalken dringt Verwesungsflüssigkeit tief in das Material ein. Wenn ein Mensch über längere Zeit unentdeckt verstirbt, sickern Körperflüssigkeiten durch Fugen in Holzböden und durchfeuchten darunter liegende Schichten bis hin zum Estrich. Das erfordert eine Bausubstanzsanierung, die weit über einfaches Wischen hinausgeht.
Sobald die Polizei den Fundort freigegeben hat, beginnt die eigentliche Schadensaufnahme. Der Ablauf ist klar: kostenlose Besichtigung, schriftliches Angebot, Reinigung, abschließendes Messprotokoll. Bei der Besichtigung erfassen wir mit Feuchtemessgeräten und UV-Licht, wie weit sich die Kontamination ausgebreitet hat. Kontaminierte Holzdielen, Laminat oder Teppich werden vollständig ausgebaut und als infektiöser Abfall entsorgt - ca. 40 €/m³. Chloramin-basierte VAH-gelistete Desinfektionsmittel kommen auf alle Flächen, die nach dem Rückbau freigelegt sind.
Die psychische Belastung ist erheblich. Angehörige oder Vermieter, die versuchen, eine Wohnung nach längerem Todesfall selbst zu sanieren, brechen die Arbeit häufig ab. Das ist verständlich. Dazu kommt das handwerkliche Problem: Verwesungsgeruch lässt sich ohne Ozonbehandlung nicht verlässlich beseitigen. Geruchsmoleküle binden sich an Putz, Holz und Tapete - oberflächliche Reinigung beseitigt den Geruch nur vorübergehend. Die Ozonbehandlung (ab 12 €/m²) zersetzt diese Verbindungen chemisch, auch in Hohlräumen hinter Verkleidungen und in Lüftungsschächten.
Die Zusammenarbeit mit Bestatter, Hausverwaltung und - wenn nötig - der Polizei koordinieren wir auf Wunsch direkt. Wir stimmen Termine ab und informieren alle Beteiligten über den Sanierungsstand.
Die Leichenfundortreinigung beginnt ab 500 €, Arbeitsstunden berechnen wir mit ca. 40 €/h. Bei längerer Liegezeit und Altbausubstanz - Holzböden, Deckenbalken, unversiegelter Untergrund - liegen die Gesamtkosten erfahrungsgemäß zwischen 1.500 und 4.000 €. Die Gebäudeversicherung des Eigentümers übernimmt in Hamburg die Sanierungskosten häufig vollständig. Das abschließende Messprotokoll dokumentiert jeden Arbeitsschritt und dient als Nachweis gegenüber dem Versicherer.
Erreichen Sie uns unter ☎︎ 0800 6003005 - wir beraten zum Vorgehen in Osdorf.
Unter 0800 6003005 erreichen Sie unsere Disponenten — kostenlos, 24 Stunden am Tag. Schildern Sie den Umfang der Leichenfundortreinigung in Osdorf und wir erstellen ein unverbindliches Angebot. Alternativ über unser Online-Formular.
Ja, die Entsorgung kontaminierter Materialien ist in unserem Kostenvoranschlag für Osdorf enthalten. Es entstehen keine versteckten Zusatzkosten.
Unsere Mitarbeiter verfügen über Sachkunde nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) und werden regelmäßig geschult. Sie arbeiten mit professioneller Schutzausrüstung und nach den Richtlinien des Robert Koch-Instituts.
Für einen Kostenvoranschlag benötigen wir: Art des Vorfalls, Raumgröße (ungefähre m²), Anzahl betroffener Räume und möglichst Fotos. Rufen Sie 0800 6003005 an oder nutzen Sie das Kontaktformular.
Ja, bei Todesfällen übernimmt häufig die Hausratversicherung des Verstorbenen oder die Gebäudeversicherung des Eigentümers die Kosten. Wir unterstützen Sie bei der Abwicklung und rechnen auf Wunsch direkt mit der Versicherung ab.
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