Die Nachbarn riechen es zuerst. Dann kommt die Polizei. Dann braucht die Wohnung einen Fachbetrieb.
In Pflegeeinrichtungen und betreutem Wohnen passiert das häufiger, als viele denken. Ein Bewohner wird nicht zur Mahlzeit erwartet, niemand reagiert auf Klingeln - und wenn die Tür schließlich geöffnet wird, ist die Person bereits seit Tagen oder Wochen verstorben. Das ist kein Verbrechen. Trotzdem hinterlässt ein unentdeckter Todesfall erhebliche Kontamination. Körperflüssigkeiten haben sich in Bodenbelag, Matratze und Wandputz gezogen. Der Geruch steht im Raum.
Verwesungsflüssigkeit enthält Krankheitserreger, die unter die Biostoffverordnung fallen. Wer ohne Schutzausrüstung in die Wohnung geht, riskiert Infektionen. Die psychische Belastung kommt dazu - Pflegepersonal oder Angehörige sollten sich das nicht zumuten. Selbstreinigung ist hier keine Option.
Nach einem Todesfall mit längerer Liegezeit haben sich Cadaverin, Putrescin und Schwefelwasserstoff tief in poröse Materialien gebunden. Die Eindringtiefe in Holzdielen oder Estrich kann mehrere Zentimeter betragen. Oberflächliche Reinigung löst das Problem nicht. Der Geruch kommt zurück - oft nach wenigen Wochen.
Was tun bei Geruchsbelastung nach einem Todesfall? Lüften hilft kurzfristig, beseitigt aber keine Kontaminationsquelle. Duftstoffe überdecken den Geruch vorübergehend. Beides verzögert nur die notwendige Sanierung und erhöht am Ende den Aufwand.
Wir arbeiten eng mit Bestatter, Polizei und Hausverwaltung zusammen. Nach Freigabe des Fundorts beginnt die Besichtigung. Dabei erfassen wir Liegezeit, Kontaminationsfläche und betroffene Materialien - das bestimmt den Aufwand für die anschließende Sanierung der Wohnung nach einem längeren Todesfall.
Kontaminierte Bodenbeläge, Matratzen und Polstermöbel werden als infektiöser Abfall nach Abfallschlüssel AS 180103* entsorgt, geprüft und dokumentiert. Innerhalb des betroffenen Bereichs desinfizieren wir alle Flächen mit VAH-gelisteten Mitteln. Anschließend folgt die Geruchsneutralisation per Ozonbehandlung - Oxidation zerstört Geruchsmoleküle auf molekularer Ebene, statt sie zu überdecken. Die Ozonbehandlung kostet ab ca. 12 €/m².
Abschließend erstellen wir einen Desinfektionsnachweis. Dieser dokumentiert alle Arbeitsschritte und Mittel - für Versicherung, Hausverwaltung oder Gesundheitsamt. Erst nach Freigabe gilt der Einsatz als abgeschlossen. Tiefensanierung bei stark betroffenen Böden oder Wänden ist im Angebot separat ausgewiesen.
Blankenese liegt im Bezirk Altona, viele der großbürgerlichen Villenanlagen und kleineren Häuser im Treppenviertel haben ältere Bausubstanz mit Holzböden und Putzwänden - Materialien, die Verwesungsflüssigkeit besonders tief aufnehmen. Das beeinflusst die Eindringtiefe und damit den Sanierungsumfang direkt.
Die Kosten für eine Leichenfundortreinigung beginnen ab ca. 500 €. Die Arbeitsstunde liegt bei ab ca. 40 €/h, Entsorgung bei ab ca. 40 €/m³. In vielen Fällen übernimmt die Gebäude- oder Hausratversicherung die Kosten ganz oder anteilig. Wir liefern die vollständige Dokumentation für die Versicherung.
Vor jedem Einsatz gibt es eine kostenlose Besichtigung in Blankenese - ohne Verpflichtung. Angehörige müssen die Wohnung dabei nicht betreten. Für Besichtigung und unverbindliches Angebot: ☎︎ 0800 6003005.
Kontaktieren Sie AST Deutschland unter 0800 6003005 — kostenfrei und rund um die Uhr. Nach Ihrem Anruf erhalten Sie zeitnah einen Kostenvoranschlag für die Leichenfundortreinigung in Blankenese. Alternativ: Kontaktformular.
Ja, nach einer professionellen Leichenfundortreinigung ist die Wohnung in Blankenese wieder vollständig bewohnbar. Wir entfernen alle Kontaminationen und sorgen für eine hygienisch einwandfreie Übergabe.
Der Eigentümer oder die Hausverwaltung, Angehörige des Verstorbenen oder der Mieter können die Leichenfundortreinigung beauftragen. In Blankenese koordinieren wir bei Bedarf mit Vermieter, Hausverwaltung oder Nachlassgericht.
Schildern Sie möglichst genau, was passiert ist: Art des Vorfalls, Raumgröße, betroffene Flächen und — falls bekannt — den Zeitraum seit dem Ereignis. Fotos über unser Kontaktformular erleichtern die Einschätzung für Blankenese erheblich.
Unsere Mitarbeiter verfügen über Sachkunde nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) und werden regelmäßig geschult. Sie arbeiten mit professioneller Schutzausrüstung und nach den Richtlinien des Robert Koch-Instituts.
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