Wenn ein Angehöriger in der Wohnung verstorben ist, stehen Sie vor einer emotional und praktisch herausfordernden Situation. Die BiostoffV regelt klar, wann eine fachgerechte Reinigung erforderlich wird.
Bei einem natürlichen Todesfall ohne Verwesung können Angehörige die Wohnung selbst räumen und reinigen. Anders verhält es sich, wenn der Verstorbene längere Zeit unentdeckt blieb. Ab einer Liegezeit von mehr als 24 Stunden bei Raumtemperatur setzen Verwesungsprozesse ein, die biologische Kontamination und Gerüche verursachen. Diese Situation erfordert zwingend einen Fachbetrieb.
Verwesungsspuren sollten Angehörige niemals selbst entfernen. Körperflüssigkeiten dringen tief in Bodenbeläge, Matratzen und Polstermöbel ein. Ohne VAH-gelistete Desinfektionsmittel und entsprechende Schutzausrüstung entstehen Gesundheitsrisiken durch Bakterien und andere Krankheitserreger. Die fachgerechte Dekontamination erfolgt nach RKI-Richtlinien.
Die richtige Reihenfolge der Maßnahmen: Zunächst benachrichtigen Sie den Notarzt oder Hausarzt für die Todesbescheinigung. Danach kontaktieren Sie ein Bestattungsunternehmen für die Überführung. Erst nach Freigabe der Wohnung durch die Polizei können Reinigungs- oder Räumungsarbeiten beginnen. Bei Verwesungsspuren erfolgt vorher eine kostenlose Besichtigung.
Die gesamte Wohnung gehört zum Nachlass, und alle Kosten für Reinigung oder Sanierung sind Nachlassverbindlichkeiten. Erben können diese Kosten von der Erbschaftssteuer absetzen. Bei überschuldeten Nachlässen prüfen Sie die Ausschlagung der Erbschaft, bevor Sie Reinigungsaufträge erteilen.
Bei Mietwohnungen können Vermieter bei Kontamination durch Verwesung Schadensersatz fordern. Dokumentieren Sie den Zustand der Wohnung mit Fotos vor Beginn der Arbeiten. Diese Unterlagen benötigen Sie für Versicherung und eventuelle Vermieterverhandlungen.
Die Hausratversicherung des Verstorbenen übernimmt oft Kosten für die Reinigung. Auch die Wohngebäudeversicherung kann bei Kontamination der Bausubstanz greifen. Prüfen Sie beide Policen auf Leistungsumfang und Selbstbeteiligung.
Kontaminierte Textilien, Bücher oder Polstermöbel müssen oft als Sondermüll entsorgt werden. Die Entsorgungskosten liegen bei ca. 40 Euro pro Kubikmeter. Eine Ozonbehandlung ab 12 Euro pro Quadratmeter beseitigt hartnäckige Verwesungsgerüche aus Wänden und Decken.
Psychologische Unterstützung finden Angehörige bei der Notfallseelsorge oder Trauerberatungsstellen in Much.
Wenn ein Angehöriger verstorben ist und Sie Unterstützung bei der Wohnungsreinigung in Much benötigen, führen wir eine kostenlose Besichtigung durch. Erreichen Sie uns unter ☎︎ 0800 6003005.
Sie erreichen uns jederzeit unter 0800 6003005 (gebührenfrei). Nach einem kurzen Erstgespräch erstellen wir Ihnen einen individuellen Kostenvoranschlag für Much. Auf Wunsch nutzen Sie auch unser Kontaktformular mit Foto-Upload.
Ja, in Much und der gesamten Region Nordrhein-Westfalen stehen wir Ihnen zur Verfügung. Rufen Sie 0800 6003005 an — wir sind rund um die Uhr erreichbar.
Wichtig: Bei polizeilichen Ermittlungen die Freigabe abwarten. Die Kosten können über die Versicherung laufen — wir helfen bei der Abwicklung. Bei Mietwohnungen in Much sollte der Vermieter informiert werden.
Wir legen großen Wert darauf, dass unser Einsatz in Much für Außenstehende nicht als Wohnungsauflösung für Angehörige erkennbar ist. Unbeschriftete Fahrzeuge, neutrale Kleidung und diskrete Anlieferung gehören zu unserem Standard.
Ja, wir arbeiten nach den Vorgaben des Robert Koch-Instituts und setzen zertifizierte Desinfektionsmittel ein. Unsere Verfahren entsprechen den geltenden Hygienestandards. Alle Einsätze in Much werden dokumentiert.
Wir sind für Sie im Einsatz in Ruppichteroth · Wohnungsräumung Neunkirchen-Seelscheid · Wohnungsräumung Engelskirchen · Wohnungsräumung Overath · Nümbrecht · Wiehl · Lindlar · Waldbröl · Spich · Eitorf · Lohmar · Rösrath · Hennef · Gummersbach · Windeck · Siegburg · Kürten · Troisdorf · Bergneustadt · Sankt Augustin · Wohnungsräumung in Nordrhein-Westfalen
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