Großeltern sind verstorben. Das Haus muss aufgelöst werden. Wo fängt man an? Diese Frage stellt sich in Gartenstadt, einem Stadtteil von Ludwigshafen am Rhein, vielen Familien - oft mitten in der Trauer, ohne Vorbereitung und ohne Wissen darüber, was rechtlich und praktisch als nächstes zu tun ist. Der folgende Text erklärt, worauf Angehörige bei der Wohnungsauflösung nach einem Todesfall achten müssen, besonders wenn der Verstorbene längere Zeit unentdeckt blieb.
Der menschliche Körper beginnt unmittelbar nach dem Tod mit dem Verwesungsprozess. Schon nach 48 bis 72 Stunden können sich Verwesungsflüssigkeiten in Bodenbeläge, Matratzen und Holzunterkonstruktionen einarbeiten - ein Vorgang, der sich nicht rückgängig machen lässt, ohne kontaminiertes Material vollständig zu entfernen. Hier ist ein vollständiger Materialrückbau erforderlich: Laminat, Estrich, manchmal sogar Teile der Dämmschicht müssen herausgetrennt werden. Das ist keine Frage des Aufwands, sondern die einzige Methode, die dauerhaft wirkt.
Hinzu kommt die Geruchsbelastung. Elternteil verstorben, Wohnung mit Geruchsbelastung - dieser Zustand ist für Angehörige kaum auszuhalten. Doch der Geruch ist nicht nur eine emotionale Belastung. Er ist auch ein Indikator für mikrobielle Kontamination, die sich ohne Fachkunde nicht sicher beurteilen lässt. Eine Exposition gegenüber Verwesungsgasen und biologischen Aerosolen kann gesundheitliche Folgen haben. Wer die Wohnung ohne Schutzausrüstung betritt, riskiert eine Sekundärkontamination - also die unbeabsichtigte Verschleppung von Erregern in andere Bereiche oder auf die eigene Kleidung.
Mutter verstorben, Wohnung räumen - der Ablauf folgt einem klaren Schema: kostenlose Besichtigung, Leistungsverzeichnis, Reinigung, Freigabe. Bei der Besichtigung dokumentiert ein Fachkundiger den Zustand und legt fest, welche Materialien entfernt werden müssen. Den Estrich entfernt der Fachbetrieb mit Trennschleifern unter Unterdruckabsaugung, kontaminierte Abfälle werden in UN-zugelassenen Behältern entsorgt - Kosten dafür liegen bei rund 40 €/m³. Arbeitsstunden werden mit ab ca. 40 €/h berechnet, eine Ozonbehandlung zur Geruchsneutralisation kostet ab ca. 12 €/m², die Gesamtreinigung beginnt ab ca. 500 €.
Großeltern verstorben, Wohnung auflösen - auch dabei entstehen Kosten, die rechtlich als Nachlassverbindlichkeit gelten. Sie werden aus dem Nachlass beglichen, bevor das Erbe verteilt wird. Die Hausratversicherung des Verstorbenen oder die Wohngebäudeversicherung des Eigentümers übernimmt in vielen Fällen einen Teil der Sanierungskosten. Der Fachbetrieb erstellt die Dokumentation so, dass Versicherer die Belege direkt anerkennen. Angehöriger verstorben in Wohnung - was tun? Niemand muss die Wohnung selbst betreten. Das ist keine Pflicht der Familie.
Die Einfamilienhäuser mit Gärten, für die Gartenstadt seit seiner Gründung als Reformsiedlung bekannt ist, haben oft ältere Bodenbeläge und Holzdielen, die Flüssigkeiten besonders tief aufnehmen. Das macht eine frühe Facheinschätzung umso wichtiger. Die Reinigung muss die Familie nicht selbst koordinieren.
Unauffällige Fahrzeuge, keine Firmenbeschriftung. In Gartenstadt: ☎︎ 0800 6003005.
Sie erreichen uns jederzeit unter 0800 6003005 (gebührenfrei). Nach einem kurzen Erstgespräch erstellen wir Ihnen einen individuellen Kostenvoranschlag für Gartenstadt. Auf Wunsch nutzen Sie auch unser Kontaktformular mit Foto-Upload.
Je nach Kontamination können Teppiche, Matratzen, Polstermöbel, Vorhänge, Tapeten und Bodenbeläge betroffen sein. Wir prüfen vor Ort in Gartenstadt, welche Materialien entsorgt und welche professionell gereinigt werden können.
In Gartenstadt stehen wir Ihnen als erfahrener Partner zur Seite. Wir entlasten Angehörige bei der Wohnungsreinigung, Entrümpelung und Entsorgung. Konzentrieren Sie sich auf die Trauer — wir kümmern uns um den Rest. Telefon: 0800 6003005.
Wichtig: Bei polizeilichen Ermittlungen die Freigabe abwarten. Die Kosten können über die Versicherung laufen — wir helfen bei der Abwicklung. Bei Mietwohnungen in Gartenstadt sollte der Vermieter informiert werden.
Ja, wir arbeiten nach den Vorgaben des Robert Koch-Instituts und setzen zertifizierte Desinfektionsmittel ein. Unsere Verfahren entsprechen den geltenden Hygienestandards. Alle Einsätze in Gartenstadt werden dokumentiert.
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