Nach einem Todesfall in der Wohnung steht für Angehörige zuerst die Frage im Raum, was sie selbst anfassen können und was besser unberührt bleibt. Betroffene Böden, Polster und Textilien gehören zur zweiten Gruppe, ebenso alles, worin Rückstände sitzen. Diese Seite beschreibt, wie eine Leichenfundortreinigung, die Übernahme einer Wohnung nach einem Todesfall und eine spätere Wohnungsauflösung in Schäftlarn geordnet ablaufen.
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Der Weg von der Freigabe bis zur fertigen Wohnung
- Solange ermittelt wird. Ist die Polizei eingeschaltet, entscheidet sie über den Zugang zu den Räumen. Freigegeben wird der Ort von Polizei oder Staatsanwaltschaft. Erst danach beginnt eine Tatortreinigung, und erst danach lässt sich über den weiteren Umgang mit der Wohnung sprechen.
- Warum die Oberfläche täuscht. Wer tagelang lüftet, kennt den Moment, in dem die Fenster zugehen und der Geruch nach kurzer Zeit wieder da ist. Das liegt nicht an mangelnder Sauberkeit. Es ist eine Auskunft über das Material: Die Quelle steht nicht in der Raumluft, sie sitzt in Fugen, Holz, Bodenbelag und Estrich. Deshalb sagt eine Fläche, die sauber aussieht, nichts über ihren biologischen Zustand. Wischen verteilt Rückstände in diesem Zustand, statt sie zu lösen. Verschwunden ist der Geruch dauerhaft erst, wenn das durchzogene Material entfernt ist.
- Der Anruf. Aufgenommen werden die Eckdaten: um welche Art von Fundort es geht, ob eine Freigabe vorliegt, welche Räume betroffen sind und wer den Auftrag erteilt.
- Ansehen, was zu tun ist. Vor allem Weiteren sieht sich jemand die Räume an. Diese Besichtigung kostet nichts. Die Fahrzeuge tragen keine Firmenbeschriftung.
- Angebot. Der Umfang wird schriftlich festgehalten und liegt Ihnen vor, bevor irgendetwas beginnt. Gearbeitet wird nach Ihrer Zustimmung.
- Und dann wird gearbeitet. Kontaminiertes Material kommt heraus und wird fachgerecht entsorgt, die betroffenen Flächen werden desinfiziert. Entsorgt wird nichts, solange die Freigabe dafür aussteht. Auf Wunsch werden die Arbeitszeiten so gelegt, dass Begegnungen im Haus vermieden werden.
Welcher der drei Fälle vorliegt, klärt sich im Gespräch. Die Einordnung ist unsere Aufgabe.
Dieser Text beschreibt unsere Leistungen und den Ablauf eines Einsatzes. Er ersetzt keine Rechtsberatung. Fragen zu Haftung, Kostenübernahme oder Zuständigkeiten klären Sie bitte mit einer Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt.