In Karlstadt sterben jährlich etwa 150 Menschen in ihren eigenen vier Wänden. Wenn Ihr Angehöriger verstorben ist, stehen Sie vor organisatorischen und emotionalen Herausforderungen, die sich deutlich von einem Krankenhaus-Todesfall unterscheiden. Die betreffende Wohnung räumen nach Todesfall erfordert eine durchdachte Herangehensweise, besonders wenn längere Zeit zwischen Todeszeitpunkt und Auffinden vergangen ist.
Der Zustand der Wohnung hängt entscheidend von der Liegezeit ab. Wurde Ihr Vater oder Ihre Mutter zeitnah gefunden, beschränken sich die Spuren meist auf Körperflüssigkeiten am Sterbeort. Bei längerer Liegezeit entstehen jedoch Verwesungsspuren, die Böden, Wände und Möbel kontaminieren können. Diese biologischen Materialien bergen Gesundheitsrisiken und erfordern fachgerechte Entsorgung nach BiostoffV.
Bevor Sie mit der Wohnungsräumung beginnen, müssen rechtliche Aspekte geklärt werden. Die gesamte Wohnung gehört zum Nachlass Ihres verstorbenen Angehörigen. Als Erbe sind Sie für die Räumung verantwortlich, können aber auch die Erbschaft ausschlagen. Informieren Sie zunächst die Hausratversicherung des Verstorbenen - viele Policen decken Tatortreinigung als Schadenfall ab.
Dokumentieren Sie den Zustand der Wohnung fotografisch, bevor Sie etwas verändern. Diese Aufnahmen benötigen Sie für Versicherungsansprüche und eventuelle Schadensersatzforderungen des Vermieters. Kontaktieren Sie außerdem zeitnah den Vermieter, falls Ihr Angehöriger zur Miete gewohnt hat.
Sobald Verwesungsspuren sichtbar oder Gerüche wahrnehmbar sind, sollten Angehörige die Wohnung nicht selbst reinigen. Körperflüssigkeiten dringen tief in Materialien ein und können Krankheitserreger enthalten. Professionelle Tatortreiniger verwenden VAH-gelistete Desinfektionsmittel und spezielle Ozongeräte, um auch unsichtbare Kontaminationen zu beseitigen.
In Karlstadt und dem gesamten Bayern arbeiten Tatortreiniger nach RKI-Richtlinien und TRBA 250. Sie verfügen über die notwendige Ausrüstung für Gefahrstoffentsorgung und können kontaminierte Gegenstände fachgerecht entsorgen. Sämtliche Kosten beginnen bei etwa 500 Euro und sind als Nachlassverbindlichkeit steuerlich absetzbar.
Persönliche Gegenstände ohne Kontamination können Sie selbst sortieren und mitnehmen. Dazu gehören Dokumente, Schmuck, Fotoalben und Erinnerungsstücke aus nicht betroffenen Räumen. Kleidung aus Schränken fernab des Sterbeorts ist meist unbedenklich, sollte aber gründlich gewaschen werden.
Bei der Haushaltsauflösung nach Todesfall helfen spezialisierte Unternehmen. Diese übernehmen Möbeltransport, Elektrogeräte-Entsorgung und Renovierungsarbeiten. Wertgegenstände sollten Sie vorab durch einen Sachverständigen bewerten lassen, um den Nachlasswert korrekt zu ermitteln.
Die Hausratversicherung Ihres verstorbenen Angehörigen übernimmt oft Reinigungs- und Renovierungskosten nach einem Todesfall. Auch die Wohngebäudeversicherung des Vermieters kann bei Schäden an der Bausubstanz einspringen. Reichen Sie Kostenvoranschläge zeitnah ein - viele Versicherer haben Meldefristen von wenigen Tagen.
Falls keine Versicherung zahlt, sind die Kosten Nachlassverbindlichkeiten. Sie mindern den Erbschaftssteuerwert und können bei der Steuererklärung als erfahrene Belastung geltend gemacht werden. Bewahren Sie alle Rechnungen sorgfältig auf.
Die Wohnung zu räumen, in der Ihre Mutter oder Ihr Vater gelebt und gestorben ist, belastet emotional stark. In Karlstadt bieten Notfallseelsorge und Trauerhilfe-Vereine kostenlose Beratung an. Auch Selbsthilfegruppen für Angehörige können den Verarbeitungsprozess unterstützen.
Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für Entscheidungen. Wichtige Dokumente und Erinnerungsstücke müssen nicht sofort sortiert werden. Lassen Sie Freunde oder andere Familienmitglieder helfen - niemand sollte diese Aufgabe allein bewältigen müssen.
Wenn in der Wohnung Ihres verstorbenen Angehörigen professionelle Reinigung erforderlich ist, unterstützen wir Sie mit einer kostenlosen Besichtigung und transparenter Kostenaufstellung. Rufen Sie uns unter ☎︎ 0800 6003005 an - wir beraten Sie einfühlsam zu allen Fragen rund um Tatortreinigung und Wohnungsräumung nach einem Todesfall.
Kontaktieren Sie AST Deutschland unter 0800 6003005 — kostenfrei und rund um die Uhr. Nach Ihrem Anruf erhalten Sie zeitnah einen Kostenvoranschlag für die Wohnungsauflösung für Angehörige in Karlstadt. Alternativ: Kontaktformular.
Als Angehöriger sollten Sie zunächst den Bestatter beauftragen und die Sterbeurkunde beantragen. Um die Wohnung in Karlstadt müssen Sie sich nicht sofort kümmern — rufen Sie 0800 6003005 an und wir übernehmen Reinigung und Räumung.
Schildern Sie möglichst genau, was passiert ist: Art des Vorfalls, Raumgröße, betroffene Flächen und — falls bekannt — den Zeitraum seit dem Ereignis. Fotos über unser Kontaktformular erleichtern die Einschätzung für Karlstadt erheblich.
Ja, die Entsorgung kontaminierter Materialien ist in unserem Kostenvoranschlag für Karlstadt enthalten. Es entstehen keine versteckten Zusatzkosten.
Unsere Mitarbeiter verfügen über Sachkunde nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) und werden regelmäßig geschult. Sie arbeiten mit professioneller Schutzausrüstung und nach den Richtlinien des Robert Koch-Instituts.
Wir sind für Sie im Einsatz in Mühlbach · Laudenbach · Karlburg · Schönarts · Eußenheim · Gambach · Himmelstadt · Stetten · Stadelhofen · Rohrbach · Heßlar · Aschfeld · Sachsenheim · Gössenheim · Thüngen · Wiesenfeld · Steinfeld · Retzbach · Zellingen · Duttenbrunn · Wohnungsräumung Gemünden · Wohnungsräumung Lohr · Veitshöchheim · Marktheidenfeld · Wohnungsräumung Hammelburg · Wohnungsräumung in Bayern
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